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Kosta (Glashütte)

Die Glashütten in Südsmaland haben eine lange Tradition. Daher liegen sie hier dicht beieinander. Man bezeichnet die Region daher als "Glasriket" - das Glasreich.

Der Grund für die vielen Hütten war der Wald- und Wasserreichtum der Region.

Schwedisches Glas zählt zu den hochwertigsten Produkten auf dem Glasmarkt. Die Qualität der Produkte, die Erfahrung und Kreativität der Glashütten sind weltberühmt.

Die Glashütte Kosta wurde 1742 gegründet. Sie ist die älteste, in der heute noch immer in Handarbeit Glas gefertigt wird. Über die vielen Jahre entwickelte sich aus den Erfahrungen der Glasbäser ein riesiges Sortiment an Tafel- und Kunstgegenständen und Kristallprodukten. Dennoch blieb natürlich auch hier die Zeit nicht stehen. Kosta bedeutet heute vielmehr Kreativität, Design und Modernität.

Schauen Sie zu, wenn die Glasbläser die flüssige Masse zu kunstvollen Gebilden formen. Und besichtigen Sie ebenfalls Museum, Ausstellungshalle und Hütten-Shop auf dem Gelände der Glashütte

Machen Sie in den Glas-Shops ein Schnäppchen und genießen Sie in den Museen und Ausstellungen den Anblick des schönen Glases und runden Sie den Abend beim Hyttsill ab - mitten in der Glashütte - einem historischen kulinarischen Erlebnis.

Glas ist seit alters her ein bedeutender Rohstoff gewesen. Bereits die Hochkulturen des Altertums in Mesepotamien, Ägypten und Griechenland kannten Glas. Damals war es naturlich eine Kostbarkeit und nicht von jedem zu bezahlen.

Durch die Römer verbreitete sich die Kunst der Glasherstellung über ganz Europa und wurde nach dem Untergang des römischen Imperiums von den Völkern aufgegriffen und weiterbenutzt.

Jedoch erst im Spätmittelalter wurde Glas zu einem Altagsprodukt. Viele Kirchen schmückten sich mit bunten Glasfenstern. Im aufkommenden Bürgertum war ein neuer Hersteller und Abnehmer für Glasprodukte gefunden.

Das Bürgertum war es dann auch, welches das Glas als Massenware durchsetzte. Seit der Zeit der Industrialisierung ist Glas aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Aufgrund der hohen Temperaturen bei der Glasherstellung war der Beruf des Glasbläsers schon immer eine äusserst anstrengende Tätigkeit. Glas kann erst ab einer Temperatur von 600 Grad Celsius geformt werden.

Da es sehr spröde ist und innerhalb des Materials starke Spannungen bestehen, muss Glas nach der Formung langsam abgekühlt werden. Eine Abkühlung, wie z.B. nach der Formung von Eisen, würde das Glas platzen lassen.

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